Unsere Konzeption

Die Internetseite der Kinderkrippe Backstube e.V. bietet Ihnen einen ersten Einblick in unsere Betreuungseinrichtung.
Möchten Sie unsere Konzeption genauer kennenlernen, können Sie diese hier als PDF-Datei ansehen bzw. herunterladen.
(Bei den meisten Browsern mit der rechten Maustaste)

Eingewöhnung

Die Eingewöhnung der Backstuben-Kinder findet in Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell nach infans statt. Genauere Informationen können Sie in der verlinkten PDF-Datei nachlesen.

Der Situationsorientierte Ansatz

Der situationsorientierte Ansatz wurde in den 1990er Jahren von Armin Krenz begründet. Seither ist er in der Kindergartenpädagogik vertreten. Anders als einige andere pädagogische Ansätze, stellt der situationsorientierte Ansatz die Lebenswelt der Kinder und die Auseinandersetzung mit ihren Erfahrungen in den Mittelpunkt – und weniger die Wissens- und Wertevermittlung der Erwachsenenwelt.

Grundsätzlich basiert der situationsorientierte Ansatz auf einem humanistischen Menschenbild, wonach jeder Mensch das gleiche Recht auf Freiheit und Selbstbestimmung hat. Er geht davon aus, dass der Mensch einzigartig, in sich wertvoll und von Grund auf gut ist.  Der Mensch ist zu Selbstaktualisierung und Wachstum bestrebt und zu Veränderungen und Problemlösungen fähig.

Wie Kinder spielen, malen, sprechen, sich bewegen, träumen oder miteinander umgehen, resultiert aus den Eindrücken und Erfahrungen ihrer persönlichen Vergangenheit. Um offen für neue Erfahrungen zu sein, brauchen Kinder die Zeit, Erlebtes zu verarbeiten. Grade in einer immer hektischer werdenden Welt voller Reizüberflutungen ist die Zeit zur seelischen Entlastung besonders wichtig. Der situationsorientierte Ansatz geht also davon aus, dass Kinder emotional-soziale Kompetenzen am besten entwickeln, indem sie individuelle Erlebnisse und Erfahrungen verarbeiten und begreifen können.

Daraus entsteht der inhaltliche Teil des pädagogischen Ansatzes. Die Umwelt- und Tagesgestaltung der Erzieher*innen richtet sich nach den aktuellen Themen, die die Kinder beschäftigen und in ihrem Handeln zum Ausdruck bringen. Das können jahreszeitliche Veränderungen sein, Gefühle wie Wut oder Zärtlichkeit, die vermehrt empfunden werden oder Erlebnisse, wie ein Urlaub am Meer. Sie werden von den Erzieher*innen aufgegriffen und spielerisch, musikalisch, künstlerisch thematisiert.

Nach dem situationsorientierten Ansatz vermitteln die Erzieher*innen den Kindern vor allem Lebensfreude, da diese in den Kindern die Lust weckt, ihr eigenes Leben zu gestalten.