Milch selbst ‚zapfen‘ beim Bauernhof-Ausflug

Zugegeben, der Tag startete nicht wie erwartet. Denn von den acht Backstuben-Kindern war die Hälfte krank und blieb zuhause. Für die anderen vier Kinder samt drei Erwachsenen ging es dafür ganz entspannt zum Bauernhof von Familie Klug in Heuchelheim.

Unterwegs packte das pädagogische Team die Picknick-Decke aus und alle stärkten sich erst einmal mit ihrem mitgebrachtem Frühstück.

Am Bauernhof angekommen wollten sich alle erst einmal die großen Kühe anschauen, denn die schauen einem schon ganz interessiert entgegen. Doch am Ende hatten weder Kind noch Kuh Lust darauf sich näher zu kommen.

Gut, dass das der Bauer sah und alle mit in den Stall nahm zu den Kleinsten. Erst ein paar Tage alt waren die Kälbchen, von denen der Bauer nun erzählte.

Aber, wenn’s nach den Kindern ging, kam jetzt erst das Highlight des Bauernhof-Ausflugs: die Kinder durften den Knopf drücken. Denn bei Bauer Klug gibt es eine Milchtankstelle mit frischer, kühler Milch.

Wieder in der Kinderkrippe Backstube angekommen, musste die Milch aber erst einmal abgekocht werden.

Am Nachmittag tranken dann alle Kinder ihre Milch. Oh, wie das schmeckte.

Backstuben-Kinder toben sich am Wald- und Wiesentag aus

Wenn an der Haustür der Backstube ein bunter Zettel hängt, dann bedeutet das oft Erlebnistag. Alle Eltern und Kinder wissen dann, was zu tun ist:

Waldtag am Freitag. 8 Uhr morgens geht’s los. Frühstück mitbringen. Feste Schuhe.“

Gesagt, getan. Und so geht es an besagtem Freitag mit Bollerwagen los.

An einer Autobahnbrücke gibt’s das erste Highlight für die Kinder: Autos. Zugegeben nicht gerade sehr waldig. Aber die Kinder haben ihre Freude beim Bestaunen der schnell fahrenden Autos – und manch ein Autofahrer hupt auch.

Die Brücke ist an solchen Waldtagen immer ein guter Ausgangspunkt für die Kinder zu Fuß weiterzugehen. Da ist ein Großteil der Strecke zum Wald hin geschafft und das nächste Erlebnis lässt nicht lange auf sich warten.

An einem Getreidefeld ertasten die Kinder die rauen Gräser. Und weil die Sonne schon gut scheint an diesem Morgen, haben die Kinder Spaß beim Spiel mit ihren Schatten auf dem Weg.

Am Anfang des Waldes gibt es einen Kletterweg, auf dem die Kinder in den Wald klettern können. Oben angekommen gibt’s erst mal ein Frühstück am Bismarckturm. Mit Picknick-Decke und mitgebrachtem Essen ist es sehr gemütlich. Und jedes Kind zeigt, was es so in seiner Brotbox hat – und nascht auch gerne beim Nachbarskind.

Danach wird’s wieder sportlich. An einem kleinen Berg, an dem die Kinder schwierig hochkommen, spannt das pädagogische Team ein Seil, einer steht unten, ein weiterer oben. Jedes Kind, das klettern kann und möchte, kann sich hier austoben und probieren. Alle anderen bleiben einfach unten.

Nach ein paar Schrammen hier und da und einem aufregenden Tag im Wald sind die Kinder einfach nur platt und wieder hungrig. Für das Mittagessen geht’s daher in die Backstube zurück. Und dann liegen auch schon alle müde auf ihrer Schlafmatte.

Ja, so ein Waldtag ist schon was Tolles. Das muss wiederholt werden. Wir warten schon auf den nächsten bunten Zettel an der Backstube.

Backstube feiert Laternenfest

„Wir brauchen Decken“, so die Nachricht aus der Backstube. Der November führte die frühen Nächte ein. Abends alles recht früh dunkel, nur morgens eben nicht. Und dann stand das Laternenfest vor der Tür und mit ihm die Gewissheit, dass es dieses Jahr anders laufen wird. Die Jahre zuvor gab es in verzaubernder, winterlicher Abendstimmung einen Laternenumzug zusammen mit den Eltern durch die Straßen mit viel Gesang und anschließendem Lagerfeuer und Punsch in der Kita. Aufgrund der Pandemie gestaltete das pädagogische Team das Fest kurzfristig um.

Backstube feiert Laternenfest

Als die Kinder daraufhin am frühen Morgen des 11. November die Backstube betraten, waren die Fenster mit Decken abgehangen und die Lichter gedimmt. Die Kleinen betraten mit großen Augen die Backstube und waren – trotz abgedunkelter Einrichtung – einfach zu interessiert und neugierig, um sich das Ganze nicht genauer ansehen zu wollen. Nach dem regulären Frühstück begann das Fest. Der obligatorische Laternenumzug fand durch die Einrichtung statt. Die Laternen hierfür hatten die Kinder in den Wochen zuvor mit den Betreuern zusammen gebastelt. Dieses Jahr wurde es eine robuste Fackel, bestehend aus einem Stock, einer umgestülpten und bearbeiteten Flasche und einer batteriebetrieben Lichterkette. Die Kinder schmückten die Laterne mit buntem Transparentpapier. Entgegen den Erwartungen gingen alle Kinder beim Umzug mit und setzten sich bei jedem Stopp sofort ruhig hin. Der lautstarke Gesang des pädagogischen Teams wurde von ein paar Kindern mitgetragen. Alles in allem eine sehr schöne Aktion.

Die stets hungrigen Mägen wurden mit warmen Apfelsaft und Weckmännern gefüllt. Die Weckmänner selbst wurden von der Organisation Startschuss fürs Leben e.V. für alle Kitas in Gießen und Umgebung gesponsert.

Nach dem Umzug wurde die passende Musik angestimmt und die Kinder nutzten die Gelegenheit zum Tanzen oder um sich auszuruhen. Keines der Kinder kam auf die Idee sich mit den anderen Spielsachen zu beschäftigen. Jedes für sich hielt seine Laterne ganz stolz und fest in der Hand. Und so passierte es, dass das eine oder andere Kind, überwältigt vom besonderen Tag, müde und zufrieden einschlief.

Corona!

Eine Zeit, die uns alle viel Kraft und Geduld kosten wird

Liebe Familien und Interessierte!

Seit dem 16.03.2020 müssen die Kitas in Hessen geschlossen bleiben. Auch die Backstube unterliegt dieser Anordnung. 

Mit großer Spannung warten wir alle auf die Lockerungen der Bundesregierung, welche sich nur schrittweise durchführen lassen. Erste Lockerungen bezüglich der Notbetreuung wurden am 15.04.2020 ausgesprochen. Das Spektrum der systemrelevanten Berufe wurde ausgeweitet. Hinzu kommen noch berufstätige, alleinerziehende Eltern. Wie bei allen anderen Kitas, ist es zwingend notwendig, bei Bedarf einen formlosen Antrag zu stellen, welcher bei dem zuständigen Vorstand der Kinderkrippe abgegeben werden muss. Auch die Bescheinigung vom Arbeitgeber muss beiliegen. Dies wird beim Jugendamt eingereicht.  

Die Notbetreuung ist aufgrund der erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen derzeit so gering wie möglich zu halten. 

Das Personal der Kinderkrippe ist weiterhin arbeitsverpflichtet und steht bei Fragen gerne zu Verfügung. Telefonisch sind wir jedoch nicht immer zu den normalen Öffnungszeiten zu erreichen. Gerne können Sie auch eine Nachricht hinterlassen, welche wir schnellst möglich beantworten werden.

Wir wünschen allen viel Kraft und Geduld, insbesondere für die Herausforderung der Balance zwischen Familienleben und Arbeit. Bleibt gesund!

Das Backstubenteam